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Wintersemester 2019/2020
Masterprojekt Smart Cities
Allgemeine Information
Veranstaltungs-Nr. 64-866-P
Veranstaltungs-Type Masterprojekt
Veranstalter Prof. Dr. Winfried Lamersdorf, Heiko Bornholdt, Philipp Kisters
Ort F-525
Zeit Do 14-18
Inhalt
Projektthema sind im weiteren Sinne ausgewählte Fragen moderner digitaler, smarter Städte. So sind z. B. moderne Städte und deren Bürger verstärkt von ganz verschiedenen Arten von urbanen Daten abhängig (z. B. aus den Bereichen Umwelt, Verkehr, Infrastruktur etc.). Für die Erfassung und den Austausch solcher Daten kommen vermehrt Sensornetze zum Einsatz. Im Projekt soll deshalb für derartige Anwendungen ein verteilter Marktplatz zum Austausch von Sensordaten konzipiert und protoypisch realisiert werden.

Dafür soll zunächst ein verteiltes System zum Anbinden und Vernetzen der Sensoren entwickelt werden. Es müssen dafür u. a. Discovery-Mechanismen und Kommunikationsprotokolle aus dem IoT-Bereich ausgewählt und in ein deratiges System integriert werden. Aufbauend auf einer so realisierten gemeinsamen Infrastruktur soll dann ein verteilter Marktplatz konzipiert und umgesetzt werden, über den die verschiedenen Netz-Teilnehmer ihre eigenen Daten nach selbst definierten Regeln und (z. B. auch) Preisen zur Verfügung stellen können. 

Der Marktplatz und das Sensornetzwerk sowie die darüber verfügbaren Daten sollen darüber hinaus auch als Basis für weitere Anwendungen (nach gemeinsamer Auswahl der ProjektteilnehmerInnen) dienen.

Während des gesamten Projektes werden softwaretechnisch vor allem agile Methoden und Prozesse im Team eingesetzt und angewandt. Dabei sind die zu verwendenden Technologien und Praktiken sind nicht fest vorgegeben und ein Mitwirken bei deren Auswahl von Seiten der Studierenden wird begrüßt und ist erwünscht.
Vorgehen
Das Projektmodul besteht aus einem integrierten Seminar zu aktuellen Forschungsfragen im Bereich verteilter Crowdsensing Smart-City-Anwendungen und einem Projekt, in welchem eigene Ideen mittels aktueller Technologien praktisch umgesetzt werden. Nach einer Einführung durch die Veranstalter wird das praktische Verständnis der verwendeten Technologien zunächst durch kleine Tutorials erworben bzw. vertieft. Im weiteren Verlauf werden dann einzelne Aspekte des Gesamtsystems in kleineren Team softwaretechnisch entworfen und realisiert. 

Es wird vorrausgesetzt, dass Teilnehmer bereits selbstständig in mindestens einer objektorientierten Programmiersprache (z.B.: Java, Kotlin, JavaScript, TypeScript, ...) Anwendungen realisieren können.
Lernziel
- Die Studierenden erproben den gesamten Lebenszyklus der Softwareentwicklung. 
- Die Studierenden können ein agiles Softwareprojekt organisieren. 
- Die Studierenden sind in der Lage, dezentrale, Peer-to-Peer-basierte Anwendungen zu konstruieren. 
- Die Studierenden entwickeln unterschiedliche Strategien zur Realisierung spezifischer Systemaspekte. 
- Die Studierenden können alternative Entwurfsentscheidungen bewerten. 
Literatur
Wird zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben.