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Wintersemester 2011/2012
Praktikum Mobile Computing
Allgemeine Information
Veranstaltungs-Nr. 64-147
Veranstaltungs-Type Praktikum
Veranstalter Dr. Dirk Bade, Kristof Hamann, Christopher Haubeck
Ort F-534
Zeit Blockpraktikum vom 20.02.2012 bis 08.03.2012, jeweils ab 10 Uhr
Periodizität unregelmäßig
Voraussetzungen Gute Grundkenntnisse in Java (d. h. aktive Teilnahme an SE1 und SE2 oder vergleichbare Kenntnisse) sind für die erfolgreiche Teilnahme an dieser Veranstaltung zwingend erforderlich! Kenntnisse aus GDB sind von Vorteil.
Inhalt

Mobile Geräte mit der Fähigkeit zur Datenverarbeitung und Kommunikation durchdringen zunehmend unseren Alltag und unterstützen uns in immer mehr Lebenslagen. Damit einhergehend wächst der Wunsch, auch unterwegs auf Informationen zugreifen, digitale Dienste nutzen und mit Freunden in verschiedenen Formen kommunizieren zu können. Inhalt dieses Praktikums ist daher der Entwurf und die Umsetzung einer mobilen Anwendungsumgebung zur Unterstützung sozialer und alltäglicher Aktivitäten unter besonderer Berücksichtigung der Eigenschaften mobiler Systeme. Im Rahmen des Praktikums sollen hierfür verschiedene kontextsensitive Anwendungen und Dienste wie interaktive Spiele (z. B. Scotland Yard oder Geocaching), ortsbasierte Informationsdienste (z. B. Produktsuche) oder mobile Kollaborationsanwendungen (z. B. soziale Netzwerke) entwickelt werden, mit Hilfe derer mobile Teilnehmer unter Berücksichtigung ihres aktuellen Kontextes (z. B. ihr Aufenthaltsort, Nähe zu anderen Personen/Gegenständen, Fotos, Termine, Nachrichten etc.) miteinander interagieren können. Zur Umsetzung solcher mobilen verteilten Systeme bietet das Praktikum Gelegenheit, relevante Techniken und Technologien für den Entwurf, die Programmierung und den Test von mobilen, kontextbasierten und verteilten Anwendungskomponenten zu erlernen, u.a. für

  • graphische Benutzeroberflächen für Mobilgeräte
  • Netzwerkkommunikation und Interaktionsprotokolle
  • Datenmodelle für Kontextdaten und Datenbankzugriff
  • Zugriff auf Multimedia-Komponenten und mobile kontextsensitive Dienste

Die Umsetzung der Komponenten soll vornehmlich für die Android-Plattform geschehen, wofür die Teilnehmer auf vorhandene Emulatoren und reale mobile Geräte zurückgreifen können (die Umsetzung auf eigenen mobilen Geräten ist jedoch explizit auch möglich). Das Einbeziehen anderer Mobilgeräte (z. B. iPhone, SunSPOTs, LEGO Mindstorm Roboter) ist zwar möglich, kann aber nur beschränkt unterstützt werden.

Eingesetzte Technologien sind dabei u. a. Java, Bluetooth, W-LAN, Near Field Communication (NFC, z. B. RFID), GPS, JDBC, JSON und XML.

Aktuelle Informationen und die Terminplanung finden sich auf der zugehörigen Homepage: http://vsis-www.informatik.uni-hamburg.de/teaching/ws-11.12/mobicom

Vorgehen
Nach einer Einführung durch die Veranstalter wird in Kleingruppen ein Konzept zur Umsetzung der gestellten Aufgabe selbständig erarbeitet und realisiert. Der Entwicklungsprozess wird gemäß bekannten Vorgehensmodellen strukturiert, wobei jede(r) Teilnehmer(in) an allen Phasen der Softwareentwicklung beteiligt sein soll. Neben der betreuten Arbeit im Team werden die Ergebnisse der einzelnen Kleingruppen auch im Plenum vorgestellt.
Lernziel
Im Praktikum werden die in den Softwareentwicklung-Modulen erworbenen Kenntnisse in einem überschaubaren Entwicklungsprojekt im Bereich des Mobile Computing angewandt und vertieft. Der Schwerpunkt des Praktikums liegt dabei auf der Projektarbeit im Team. Die zentralen Aktivitäten der Softwareentwicklung werden durchlaufen und reflektiert. Die im Praktikum erlernten Methoden sind eine wichtige Voraussetzung für spätere Projektmodule.
Literatur
Wird zu Beginn und während des Praktikums bekannt gegeben.