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Dissertation
AutorPhilipp Kisters
BetreuerWinfried Lamersdorf
TitelDezentrale intelligente Informationsnetze im Kontext einer Smart City
ZusammenfassungSmart Cities rücken mit ihren intelligenten, dezentralen und netzbasierten Dienstleistungen immer mehr in das Augenmerk der Öffentlichkeit. Als Grundlage dafür dienen u.a. immer günstigere Kleinstcomputer und Sensoren sowie immer erschwinglicher werdende weiträumige Sensornetze zum Erfassen und Verteilen von diversen öffentlichen Daten. Interesse an solchen Daten haben in einer Smart City sowohl die BürgerInnen als auch die Verwaltung. Durch in einem derartigen Rahmen verfügbaren Daten kann u.a. eine Stadt effizienter verwaltet werden, Informationen können dezentral erfasst und zugänglich gemacht werden und es kann so z.B. auf aktuelle (z.B. Umwelt-) Ereignisse leichter und schneller eingegangen werden. So gewonnene und zur Verfügung gestellte Informationen sind auch für einzelne Bürger¬Innen interessant, da sie selbst diese Informationen zu ihrem Vorteil nutzen können. So können beispielsweise lange Arbeitswege durch aktuelle Staugefahrmeldungen vermeiden werden etc. Dazu sollen derartige intelligente Informationsnetze neben dem reinen Sammeln solcher Daten sollen auch die Möglichkeit bieten, den BürgerInnen die verfügbaren Daten auf Wunsch leicht verständlich und für verschiedene Anwendungszwecke anschaulich darzustellen. Weiterhin sollen diese Netze neben den öffentlichen Daten auch die Möglichkeit bieten, private Daten von BürgerInnen zu erfassen und den BürgerInnen die Möglichkeit geben, diese Daten und deren Sichtbarkeit im Netz selbst zu verwalten. Die verfügbaren Daten in einem Informationsnetz lassen sich somit in öffentliche Daten und private Daten unterteilen. Unter öffentlichen Daten sind hierbei alle Daten zu verstehen, die frei für jede/n BürgerIn zur Verfügung stehen – private Daten werden nichtöffentlich erfasst und ggfs. auch verwendet. Durch das Einspeisen privater Daten durch privat betriebene Sensorknoten unterliegt das Netz jedoch einem höheren Grad an Volatilität. Zu erwarten sind ständig neu verfügbare und entfernte Sensorknoten von BürgerInnen, die das Netz testen möchten oder nur zu bestimmten Zeiten Daten in das Netz speisen möchten. Ein solches Verhalten führt dazu, dass das Hinzufügen solcher Sensorknoten möglichst einfach gestaltet werden sollte, damit jede/r BürgerIn die Möglichkeit geboten wird, die im Netz angebotenen Informationen eigenständig zu nutzen. Weiterhin muss das Netz selbst flexibel genug sein, sodass die sich ständig verändernde Netzstruktur nicht von der BürgerIn bemerkt wird oder gar die Benutzbarkeit einschränkt.
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Smarte Netze zur urbanen Bürgerbeteiligung
Dr. Dirk Bade, Heiko Bornholdt, David Jasper Jost, Philipp Kisters, Prof. Mathias Fischer, Prof. Dr. Winfried Lamersdorf