Seminar
Database as a Service
Die Betriebskosten für ein Datenbanksystem werden heute nicht mehr durch die Hardware oder Software bestimmt, sondern durch die hohen Personalkosten für die Administration. Eine der wichtigsten Herausforderungen für die Forschung und Entwicklung ist daher die Senkung der Betriebskosten von DBS. Database-as-a-Service-Lösungen verfolgen das Ziel reduzierter Betriebskosten, indem sie Datenverwaltungsdienste „in der Cloud“ anbieten. Firmen können so die benötigte Datenverwaltung als Dienstleistung von einem entfernten Anbieter beziehen, und so die hohen Administrationskosten einsparen. Eine wichtige Eigenschaft des Database-as-a-Service ist dabei das pay-per-use Geschäftsmodell, das es Kunden erlaubt nur für die tatsächlich genutzte Leistung zu zahlen.
Im Seminar werden aktuelle Entwicklungen und Technologien zur Realisierung von Database-as-a-Service-Lösungen betrachtet. Nach einer Einführung in den traditionellen Aufbau von Datenbanksystemen werden die speziellen Herausforderungen für die Realisierung einer Datenverwaltung als Dienst analysiert. Hierzu werden u. A. Forschungsansätze zur Sicherstellung des Datenschutzes, der Selbst-Verwaltung und zur Überwachung von Dienstgütegarantien betrachtet.
Das pay-per-use Geschäftsmodell erfordert die Bereitstellung bedarfsgerechter Dienstleistungen, die genau die vom Kunden geforderte Funktionalität bieten. Der Aufbau konfigurierbarer Systeme aus einzelnen Komponenten oder Diensten stellt daher einen zweiten Schwerpunkt des Seminars dar.
Den Abschluss des Seminars bildet die Betrachtung existierender kommerzieller Database-as-a-Service-Lösungen wie Amazon S3, Google BigTable oder Microsoft SQL Server Data Services. Besonderer Fokus liegt dabei auf Vergleich ihrer Funktionalität mit klassischen Datenbanksystemen sowie auf den zugesicherten Dienstgüte-Garantien.
Allgemeine Informationen
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26.01.2010: Die Terminplanung für die beiden Blocktermine wurde aktualisiert!
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19.01.2010: Änderungen zum Vortrag (siehe auch EinleitungsFolien):
- Die Vortragsdauer beträgt jetzt 30 Minuten (Davon 25 Minuten Vortrag und 5 Minuten Diskussion)
- Die Anzahl der Folien sollte 12-15 Folien betragen!
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20.10.2009: Eine Übersicht über die geplanten Themen ist online.