Formsachen
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Ausgeschriebene Arbeiten
Derzeit sind keine Themen offen.
Laufende Arbeiten
Spezifikation und Überwachung von Service-Level-Agreements für E-Mail-Archivierung und -Management
Diplomarbeit am Arbeitsbereich VSIS in Hamburg
Beschreibung
Software as a Service, kurz SaaS ist ein Modell zur Bereitstellung von Software über das Internet. Ziel des Projektes Content Management as a Service, kurz CMaaS ist es, dieses Modell für Content Management Systeme umzusetzen. Ein Kernaspekt ist dabei die Beziehung zwischen Service-Anbieter und Service-Nutzer. Im Interesse des Service-Anbieters liegt es, seine Dienstleistung umfassend abrechnen zu können. Der Service-Nutzer dagegen verlangt konkrete Leistungen, die auch vertraglich festgehalten werden müssen. Eine solche Vereinbarung zwischen Auftraggeber und Dienstanbieter wird als Service-Level-Agreement (SLA) bezeichnet. Charakteristisch für SLAs ist es, dass einzelne Dienstleistungen in verschiedenen Gütestufen angeboten werden. SLAs sind damit ein wichtiger Bestandteil des SaaSModells [Out07]. Ausgehend von den einzelnen Dienstleistungsparametern ist es notwendig, eine Abbildung auf konkrete Metriken zu finden. Grundsätzlich können nur die Parameter Gegenstand eines SLA sein, die auch überwachbar und abrechenbar sind. Für die also eine Service-Garantie gegeben werden kann.
Aufgabe dieser Arbeit ist es, am Content-Management-Fallbeispiel E-Mail-Archivierung und Management, kurz EAM die konkret möglichen Dienstparameter herauszuarbeiten und auf Metriken abzubilden. Weiterhin sollen im Hinblick auf automatisches Workload Management Reaktionen bei bestimmten Beobachtungen diskutiert werden. Was ist z.B. zu tun, wenn eine bestimmte Garantie 'in Gefahr' ist? Und wie wirken sich diese Reaktionen auf andere Dienstparameter aus?
Neben dieser konkreten Betrachtung am Fallbeispiel, sollen weiterhin passende Standards, Konzepte bzw. Technologien gefunden werden, mit denen eine praktische Umsetzung möglich ist. Eine prototypische Implementation der erarbeiteten Konzepte unter Einsatz ausgewählter Standards etc., sowie eine abschließende Diskussion runden die Arbeit ab.
Verweise
http://www.iturls.com/English/EnterpriseInfo/EI_c6.asp
Bearbeitung
Kenan Bahcivan
Improvement in Efficiency using Service Orientation
Diplomarbeit am Arbeitsbereich VSIS in Hamburg
Beschreibung
Die Verwendung von Service- und Gridtechnologien verspricht vor allem Flexibilität und Dynamik. Jedoch erkauft man sich diese Vorteile durch entsprechende Zusatzkosten an Kommunikation und Datenflüssen. Es ist also notwendig das richtige Maß zu finden. Das Service-Granulat ist eine entscheidende Komponente, aber auch die Art, wie die einzelnen Dienste miteinander interagieren und wie Daten innerhalb eines Arbeitsprozesses ausgetauscht werden. Im Rahmen dieser Arbeit soll am Beispiel „E-Mail-Archivierung und -Management“ (EAM), als ein Anwendungsgebiet aus dem Bereich Content Management, herausgearbeitet werden, welches Service-Granulat hinsichtlich „Dynamic Provisioning“ und „Autonomic Workload Management“ sinnvoll ist und wie die einzelnen Dienste optimal miteinander interagieren können. Das Anwendungsbeispiel EAM umfasst eine überschaubare Anzahl an Arbeitsprozessen und UseCases. Wesentliche Bestandteile sind das Einstellen von E-Mails (~80%) und die Erschließung der archivierten Inhalte (~20%). Das Löschen der E-Mails (~1%) findet automatisiert nach einer festgelegten Frist statt. Damit bietet EAM ein ausreichend komplexes und trotzdem überschaubares Szenario, anhand dessen beispielhaft die Fragestellung diskutiert werden soll.
Arbeitsschritte
Umfassende Diskussion aller UseCases für EAM inkl. Datenflüsse.
Ausgehend von den UseCases aus 1. und den Ergebnissen aus Biss2007 sollen alle konzeptionell sinnvollen Varianten von Service-Granulaten hinsichtlich „Dynamic Provisioning“ und „Autonomic Workload Management“ identifiziert und beschrieben werden.
- Entwicklung einer Systematik zur sowohl konzeptionellen als auch empirischen Bewertung der verschiedenen Ansätze.
- Diskussion verschiedener Realisierungsmöglichkeiten unter den Aspekten:
- keine Schreib- bzw. Kopiervorgänge innerhalb eines Arbeitsprozesses
- Abarbeitung eines Prozesses bevorzugt auf einem Knoten
- Auswahl der konzeptionell optimalen Lösung aus 2. unter Betrachtung der Ergebnisse von 3. und 4. und prototypische Umsetzung dieser.
- Diskussion der Ergebnisse und Ausblick
Bearbeitung
Saleh Mohammad Pour
IDI-Integration
HiWi-Tätigkeit am Arbeitsbereich VSIS in Hamburg
Beschreibung
Teil des Projektes ist es in einem ersten Schritt die komplette Installation des Prototypen inkl. aller notwendigen Komponenten (OS, DB2, Content Manager, WebSphere) mit Hilfe der IBM Dynamic Infrastructure zu automatisieren. Im Rahmen dieser Arbeit sollen die dafür notwendigen Schitte getan werden.
Arbeitsschritte
- Einarbeitung in das CMaaS-Projekt und IDI
Verfeinern und Ergänzen der bestehenden UseCases und Szenarien (im Hinblick auf IDI)
- Definition des Service-Kontextes, der dem Kunden angeboten werden soll
- Definition der (IDI-) Orders
Ausarbeitung/Verfeinerung des Ressourcenmodells (als logische Abstraktion der UseCases)
- Einarbeitung in die Entwicklungsumgebung von IDI
- Implementation des Ressourcenmodells
- Implementation und Tests der Orders
Bearbeitung
Othello Maurer
Abgeschlossene Arbeiten
Untersuchung von Ansätzen zur Komponentisierung und Orchestrierung von Content Management Diensten
Diplomarbeit am Arbeitsbereich VSIS in Hamburg
Beschreibung
Autonomie und Dynamik rücken in der heutigen Zeit immer mehr in den Vordergrund. Man wünscht sich, dass Softwaresysteme selbstständig auf gegebene Situationen reagieren und sich ihrer Umgebung anpassen. Einen Lösungsansatz verspricht die Gridarchitektur. Die Grundidee: Adhoc gebildete, virtuelle Organisationen bekommen dynamisch Ressourcen oder Dienste zugewiesen.
Die in dieser Arbeit zu untersuchende Fragestellung lautet nun: In wie fern eignet sich diese Architektur und die derzeit zur Verfügung stehenden Realisierungsmöglichkeiten für einen produktiven Einsatz?
Der hier vorliegende Anwendungsbereich ist das Content Management. Content Management umfasst im weitesten Sinne alle Arbeiten mit digitalen Informationen (Content). An einem konkreten Anwendungsbeispiel soll diskutiert werden, wie Komponentisierung und Orchestrierung von Content Management Diensten möglich ist und wie die derzeitige Unterstützung durch entsprechende Werkzeuge: WebSphere Extended Deployment, Tivoli Intelligent Orchestrator und IBM Dynamic Infrastructure (IDI) von IBM aussieht. Dazu sollen die Ergebnisse der parallel laufenden Arbeit „Analyse von Basisfunktionen einer Grid-Infrastruktur für serviceorientiertes Content Management“ herangezogen werden.
Die prototypische Umsetzung soll auf einer Linux/AIX-basierten Infrastruktur stattfinden.
Aufgaben
- Begriffsklärung: Was bedeutet Komponentisierung und Orchestrierung von Content-Management-Diensten in diesem Kontext?
- Welche Möglichkeiten zur Komponentisierung und Orchestrierung basierend auf der Gridarchitektur gibt es?
- Was kann mit Unterstützung der genannten Werkzeuge umgesetzt werden, wo liegen die Probleme?
- Diskussion der Ergebnisse
Bearbeitung
Malte Biss
Diskussion der Inhalte
Analyse von Basisfunktionen einer Grid-Infrastruktur für serviceorientiertes Content Management
Diplomarbeit am Arbeitsbereich VSIS in Hamburg
Beschreibung
Im Rahmen der D-Grid-Initiative wird seit September 2005 eine nationale Grid-Infrastruktur aufgebaut. Beteiligt sind dabei wissenschaftliche Institute und Unternehmen. Dies ist nur eines von vielen Beispielen, die man derzeit in den Medien finden kann. Dabei handelt es sich aber meist um Grid-Infrasturen im wissenschaftlichen Kontext. Es stellt sich die Frage: Inwieweit ist die Grid-Technologie für den produktiven Einsatz geeignet?
Aufgabe der Arbeit ist die Indentifikation und Beschreibung von Basisfunktionen, die notwendig sind, um sowohl funktionale als auch nichtfunktionale Anforderungen an ein Produktivsystem zu erfüllen. Was muss eine Grid-Infrastruktur konkret für den produktiven Einsatz eines Grid-Systems leisten und wie sieht die Realisierung aus?
In der Diplomarbeit „Untersuchung von Ansätzen zur Komponentisierung und Orchestrierung von Content Management Diensten“ wird anhand eines Anwendungsbeispiels erarbeitet, wie die Komponentisierung und Orchestrierung eines Content Management Systems theoretisch aussehen kann. Dieses Anwendungsbeispiel soll ebenfalls Grundlage für die hier zu leistende Anforderungsanalyse sein. Im zweiten Schritt soll untersucht werden, ob vorhandene Systeme wie z.B. Globus Toolkit oder WebSphere XD den Aufbau einer solchen Grid-Infrastruktur ermöglichen.
Aufgaben
- Definition von Basisfunktionen einer Grid-Infrastruktur anhand eines Anwendungsbeispiels
- Analyse bestehender Systeme entsprechend der definierten Kriterien
- Auswertung evtl. mit Lösungsvorschlägen für mögliche Erweiterungen
Bearbeitung
Christian Ewers
